Skip to content
"Wenn Stille überm Land liegt" ruhiges bayerisches Winterlied

Wenn Stille überm Land liegt
"Wenn Stille überm Land liegt" ruhiges bayerisches Winterlied

P.S. Über Spenden wird Buch geführt.

Wenn Stille überm Land liegt ist ein ruhiges bayerisches Winterlied über Einkehr, Heimat und das leise Ankommen bei sich selbst. Es erzählt von verschneiten Landschaften, kurzen Tagen, langen Nächten – und von der besonderen Stimmung, wenn das Jahr langsam zur Ruhe kommt. Zwischen Kerzenschein, Winterstub’n und stillen Rauhnächten entsteht ein Lied, das nicht laut sein will. Es nimmt sich Zeit, lässt Pausen zu und erinnert daran, dass Geborgenheit oft dort beginnt, wo alles andere verstummt. Musikalisch bleibt der Song bewusst zurückhaltend: warme Stimmen, akustische Klänge und viel Raum für Stille. Ein Lied für Winterabende, für dahoam, für alle, die im Leisen mehr finden als im Lärm.

Wenn Stille überm Land liegt

(C) Rainer Wittmann, 2025

[Strophe 1]
Wenn Stille überm Land liegt,
s’Jahr müd wird und zu Ende geht.
Raureif auf de Wiesen,
Zeit bleibt steh’n im Gebet.
Nebelschleier in de Täler,
jede Spur wird zugedeckt,
in da verschneiten Landschaft
wird des Herz neu erweckt.

[Pre-Refrain]
Kurze Tag’, lange Nächte,
die Luft so klar und wahr.
Was laut war, wird ganz leise,
zur Ruh kommt jetzt des Jahr.

[Refrain]
Wenn Stille überm Land liegt,
Weiden vom Schnee bedeckt.
Winterstub’n bei Kerzenschein,
des Leben kommt z’ruck.
Mei Heimat is mei Glück.

[Strophe 2]
Hügel san still verhangen,
Eiszapfen im mattsilbern Licht.
Winterwald voller Geschichten,
der Wind wiegt se im Gedicht.
Seen gefroren, Zeit vergessen,
als war nix vorher, nix danach.
Kinder san scho lang im Bett,
leis knarzt des Bodenbrett.

[Pre-Refrain]
Ma freut si, einzukehr’n,
zum Red’n, zum Besinnen.
Bleiben, Zeit verstreichen lassen,
die kalten Dog verrinnen.

[Refrain]
Wenn Stille überm Land liegt
und Schnee die Welt zudeckt,
zam sitz’n, ganz ohne Worte,
weil a Blick mehr als alles sagt.
Feuerschein, raue Nächte,
’s wird still und frei zugleich.
In der stillen Zeit vom Jahr
bin i mir selber nah dabei.

[Bridge]
I spür Dankbarkeit,
i riech den Duft von Einigkeit.
Net alles braucht a Antwort,
oft reicht a Kleinigkeit.

[Letzter Refrain – ruhig, weit]
Wenn Stille überm Land liegt,
kommt zur Ruhe, was uns trägt.
Zwischen gestern und dem Morgen
liegt Frieden, der net vergeht.
Wenn Stille überm Land liegt
und draußen alles schweigt,
spür i tief in mir drin:
I bin dahoam, wo i jetzt bin.

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

eins × 3 =

An den Anfang scrollen