„Schubs mi ned“ ist ein bayerischer Rocksong über Grenzen, Haltung und das Recht auf Ruhe. Direkt, ehrlich und mit einem Augenzwinkern erzählt das Lied von Menschen, die meinen, andere schubsen, belehren oder bevormunden zu müssen – und von der klaren Antwort darauf. Getragen von Akkordeon, Rockgroove und bayerischer Sprache steht nicht Aggression im Mittelpunkt, sondern Selbstverständlichkeit: Ich bin da. Ich weiß, wer ich bin. Und ich brauch keinen, der mir sagt, wie ich zu sein hab. Der Refrain ist eine Ansage, die man mitsingen kann. Die Verse sind grantig, überspitzt und bewusst überzeichnet. Am Ende öffnet sich der Song – mit Chor und Weite – und zeigt: Stärke muss nicht laut sein. Ein Lied für alle, die ihren Weg gehen, ihre Ruhe wollen und sich trotzdem nicht kleinmachen lassen.
Schubs mi ned!
(C) Rainer Wittmann, 2025
[REFRAIN]
Schubs mi ned, i bin ned bled.
Lass ma bitte bloß mei Rua.
Schubs mi ned und reiz mi ned,
Host du nix anders z’dua?
Schubs mi ned, geh weg vo mir,
du bist scho wieder voll wia d‘Sau,
Schubs mi ned und geh dein Weg,
Geh hoam in dein Gemeindebau.
[VERS 1]
Gestern ham mas dir no gsagt,
dass die da koaner aussteh kann.
Zwiederwurzn, Hosenbrunzer,
Wadlbeißer, Hosenscheisser.
[REFRAIN]
Schubs mi ned, i bin ned bled.
Lass ma bitte bloß mei Rua.
Schubs mi ned und reiz mi ned,
Host du nix anders z’dua?
Schubs mi ned, geh weg vo mir,
du bist scho wieder voll wia d‘Sau,
Schubs mi ned und geh dein Weg,
Geh hoam in dein Gemeindebau.
[VERS 2]
Redst so g’scheit und host koa Ahnung,
stehst im Weg mit deiner Meinung.
Ois besser wissn, nix dahinter,
große Goschn, warmer Hintern.
[PRE-CHORUS]
I brauch koa Lehr, koa Lebensrat,
koa G’sicht, des ma den Tag versaut.
I steh nur do und denk ma so:
Lass mi in Rua – des war’s scho g’nua.
[REFRAIN]
Schubs mi ned, i bin ned bled.
Lass ma bitte bloß mei Rua.
Schubs mi ned und reiz mi ned,
Host du nix anders z’dua?
Schubs mi ned, geh weg vo mir,
du bist scho wieder voll wia d‘Sau,
Schubs mi ned und geh dein Weg,
Geh hoam in dein Gemeindebau.


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