„Oida Hosnbiesler“ ist ein augenzwinkerndes, liebevolles Bayernpop-Porträt über den einen Typen, den jedes Dorf kennt: leicht daneben, gern laut, manchmal komplett planlos – aber mit einem Herz aus purem Gold. Der Song erzählt humorvoll von seinen Macken, seinen Sprüchen, seinen Fehltritten und genau dem Charme, der ihn trotz allem unverzichtbar macht. Er ist derjenige, der nervt und gleichzeitig fehlt, sobald er nicht da ist. Ein „Schlawiner“, ein Original, einer zum Kopfschütteln und zum Gernhaben. Der Song feiert auf rockige, urbayrische Weise diese unverwechselbaren Charaktere, die jedes Wirtshaus beleben – unperfekt, ungehobelt und einfach menschlich.
Oida Hosenbiesler
(C) Rainer Wittmann, 2025
[VERS 1]
Da gibt’s bei uns im Dorf an Buam,
den kennan olle guad.
Herzlich owa stapflig manchmal,
owa eigentlich pfunds guad.
Er macht an Schmarrn, ohne’s z’wolln.
Dann lacht er frech und sogt a no:
„Ja mei, ja mei, des passiert halt a amol.“
[REFRAIN]
Oida Hosnbiesler,
du bist halt wie’sd‘ bist.
Bled im Hirn owa pfundig guad.
a sakrischer Solist.
Oida Hosnbiesler,
dei Charme is ned perfekt,
aber ehrlich und grad raus,
du machst des gar ned schlecht.
[VERS 2]
Er hockt beim Wirt und red’ vom Tag,
so wie er gar ned war.
Überdrim und blöd daher gred.
Mit an Haufen Tra Ra Ra.
Und wenn amoi wos schiefgeht,
steht er trotzdem parat.
A Deppal mit an Herz aus Gold,
wia’s selten einer hat.
[BRIDGE]
Manchmal denkst da scho,
wia ruhig des wär ohne eam.
Doch dann dad doch was fehl’n.
Wia a Bankerl ohne Leit.
Wia a Stammtisch ohne G’sicht.
[REFRAIN] (2x)
Oida Hosnbiesler,
du bist halt so wias’d‘ bist,
a liaba, leicht kaputter Typ,
den trotzdem ma vermisst.
Oida Hosnbiesler,
bei dir kimmt ma ned aus,
du bist scho a Schlawiner,
aber irgendwie a z’Haus.


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