Diese Jazznummer macht aus maximaler Einfachheit maximalen Spaß. Mann und Frau wechseln sich im Gesang ab, kommentieren sich gegenseitig, fallen sich ins Wort – mal gesprochen, mal gesungen, immer mit einem Augenzwinkern. Dazwischen meldet sich ein Saxophon mit lässigen Soli zu Wort, als würde es selbst kurz die Augen verdrehen.
Getragen wird das Ganze von einem klassischen Jazz-Quartett: Kontrabass mit entspanntem Walking-Groove, Klavier mit sparsamen, trockenen Akkorden und eine Besen-Snare, die alles locker zusammenhält. Kein Druck, kein Drama – nur Timing, Pausen und Humor.
Das Lied ist eine kleine Hymne für alle, die sich zuverlässig beschweren: Im Winter ist es zu kalt, im Sommer zu heiß – irgendwas ist ja immer. Vielleicht brauchen wir dafür ein neues Wort. WIMMER. Eine Mischung aus Winter und Sommer. Und vor allem: aus Jammern und Jazz.
Man kann Wimmer und Frerbst auch mathematisch herleiten – also falls man unbedingt möchte. Eine Formelsammlung gibt es auf der Wimmer-Frerbst-Wirrwar-Seite.
Ja, es ist Winter!
(C) Rainer Wittmann, 2026
Ähm, ja, nun …
Es schneit,
oh, es schneit,
oh, es schnei ei ei ei ei ei eit,
ja, es schneit,
mein Gott, es schneit,
oh, es schnei ei ei ei ei ei ei.
Ja, es ist Winter.
Immer wieder ist es Winter.
Immer zur selben Zeit – meistens.
Es ist kalt,
ja, es ist kalt,
ja, s’ist kalt, kalt, kalt, kalt, kalt, kalt, kalt, kalt,
oh, es ist kalt,
mein Gott, ist das kalt,
ja, s’ist kalt, kalt, kalt, kalt, kalt, kalt, kalt, kalt.
Es
Ist
Hmm
Ja
Ja, es ist Winter.
Immer wieder ist es Winter.
Immer zur selben Zeit – meistens.
Wann wird’s warm?
So schön warm,
wann wird’s warm, warm, warm, warm, warm, warm?
Bald wird’s warm.
Lass es warm sein.
Bald wird’s warm, warm, warm, warm, warm, warm.
Aber
jetzt
noch
nicht
Denn jetzt ist Winter.
Immer wieder ist es Winter.
Immer zur selben Zeit – meistens.


Kommentare (0)