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Musikalisch trägt ein reduziertes Jazz-Arrangement den Song: Klavier, Bass, zurückhaltendes Schlagzeug, einzelne Akzente. Nichts lenkt ab. Alles dient der Stimme und dem Text. Die Länge des Stücks entsteht nicht durch viele Worte, sondern durch Pausen, Wiederholungen, Instrumentalräume.

Irgendwo, irgendwann
Irgendwo, irgendwann - Jazz in einer rauchigen Bar - rainerlei.de

P.S. Über Spenden wird Buch geführt.

Dieses Lied lebt von Zurückhaltung.
Es drängt sich nicht auf, es wartet. Die Stimme steht nicht über der Musik, sondern bewegt sich in ihr – fast sprechend, manchmal singend, immer präsent. Zwischen den Zeilen bleibt Luft, zwischen den Takten Zeit.

Die Atmosphäre ist die einer späten Stunde: ein rauchiger Raum, gedämpftes Licht, ein Holzstuhl auf einer kleinen Bühne. Kein großes Drama, kein falsches Lächeln. Stattdessen eine erwachsene Ruhe, die aus Erfahrung kommt. Aus dem Wissen, dass nicht alles gesagt werden muss, um verstanden zu werden.

Musikalisch trägt ein reduziertes Jazz-Arrangement den Song: Klavier, Bass, zurückhaltendes Schlagzeug, einzelne Akzente. Nichts lenkt ab. Alles dient der Stimme und dem Text. Die Länge des Stücks entsteht nicht durch viele Worte, sondern durch Pausen, Wiederholungen, Instrumentalräume.

Dieses Lied ist kein Schlager im klassischen Sinn und kein Jazzstandard – es steht dazwischen. Es erinnert an eine Zeit, in der Songs Haltung hatten, ohne laut zu sein. An Lieder, die man nicht nebenbei hört, sondern bewusst.

Ein Stück für die Nacht.
Für Menschen, die zuhören.

Irgendwo, irgendwann

(C) Rainer Wittmann 2026

[INTRO]
Irgendwo, ganz leise,
fängt ein Traum zu atmen an.

[VERS 1]
Irgendwo wartet ein Paradies,
wo die Sonne niemals untergeht.
Der Wind trägt Bilder von fernen Küsten,
doch mein Herz weiß, wo es steht.

Ich hab so oft nach morgen gesucht,
bin gelaufen, ohne anzukommen.
Doch in deinen Augen hab ich gespürt,
dass manche Wege zu uns kommen.

[REFRAIN]
Irgendwo, irgendwann
fängt das Leben neu an.
Heute Nacht gehört uns die Welt,
auch wenn morgen alles anders fällt.
Hand in Hand, gegen Raum und Zeit,
unsre Liebe macht uns frei.
Irgendwo, irgendwann
fangen wir noch einmal an.

[VERS 2]
Tränen sagen mehr als tausend Worte,
wenn das Herz zu schwer zum Reden ist.
Die alten Zeiten kommen nie zurück,
doch sie bleiben das, was du mir bist.

Bei dir fühl ich mich endlich zuhause,
egal, wie weit der Weg auch war.
Erinnerungen sind wie Sterne,
sie leuchten weiter – Jahr für Jahr.

[BREAK]
Wenn du gehst,
nimm die Angst nicht mit.
Lass sie hier.
Bleib noch einen Augenblick.

[BRIDGE]
Wir tanzen, als gäb es kein Morgen,
das Leben ist zu kurz für Sorgen.
Was auch kommt, wir haben uns,
und das ist mehr als nur Vernunft.

[REFRAIN]
Irgendwo, irgendwann
fängt das Leben neu an.
Heute Nacht gehört uns die Welt,
auch wenn morgen alles anders fällt.
Hand in Hand, gegen Raum und Zeit,
unsre Liebe macht uns frei.
Irgendwo, irgendwann
fangen wir noch einmal an.

[OUTRO]
Und wenn alles weiterzieht,
weiß ich, dass uns nichts verliert.

[REFRAIN 2x]
Silke, steh nicht auf und bleib mir fern,
ich kann dich einfach nicht mehr sehn.
Jahre lange hast du mir den letzten Nerv gekostet,
jetzt hau ab sonst werd‘ ich richtig laut.

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