„Im Taxi nach Tahiti“ ist ein klassischer Schlager im Geist der 1970er-Jahre. Zwischen grauem Alltag, einem kleinen Laden, einem Taxifahrer namens Ronny und der Sehnsucht nach Sonne erzählt das Lied vom Fernweh, das jeder kennt. Ohne Ironie, ohne Übertreibung – einfach die Idee, dass man manchmal nur ein Taxi und einen Traum braucht, um dem Alltag zu entkommen.
Im Taxi nach Tahiti
(C) Rainer Wittmann, 2025
[Strophe 1]
Der Regen fällt auf die Dächer,
grau ist jeder Stein.
Ich sitz in meinem Laden,
verkauf Tulpen, Nelken – ganz allein.
Da kommt ’ne Frau herein,
ihr Lachen hell wie Mai.
Sie sagt: „Ein Strauß Vergissmeinnicht
für mich und meinen Kai.“
[BRIDGE]
Und plötzlich spür ich dieses Fernweh
tief in meiner Brust.
Ich pfeif mir schnell ein Taxi her
und lach aus reiner Lust.
Egal wohin die Straßen führen,
egal wohin der Plan:
Halt an! Fahr weiter!
Fahr mit mir nach Tahiti, Mann!
[REFRAIN]
Im Taxi nach Tahiti,
weg vom grauen Land.
Im Taxi nach Tahiti,
mit dem Traum in meiner Hand.
Im Taxi nach Tahiti,
weg vom grauen Land.
Im Taxi nach Tahiti,
mit dem Traum in meiner Hand.
[Strophe 2]
Das Taxi gelb und schwarz,
der Fahrer das ist Ronny.
Er trägt ’ne blaue Uniform
und sagt: „Das wird ’ne Wonne, Johnny!“
Wir fahr’n an Kränen vorbei,
am Schild vom Ruhrgebiet.
Doch in unsrer Fantasie
weht schon die Brise vom Südsee-Lied.
[BRIDGE]
Denn wir spür’n alle dieses Fernweh
tief in unserer Brust.
Ronny summt auf seinem Sitz,
ich sing aus reiner Lust.
Egal ob Köln oder Hamburg,
egal ob hier oder dann:
Halt an! Fahr weiter!
Fahr mit mir nach Tahiti, Mann!
[REFRAIN]
Im Taxi nach Tahiti,
weg vom grauen Land.
Im Taxi nach Tahiti,
mit dem Traum in meiner Hand.
Im Taxi nach Tahiti,
weg vom grauen Land.
Im Taxi nach Tahiti,
mit dem Traum in meiner Hand.
[BRIDGE]
Die Tankuhr blinkt schon lange rot,
Rastplatz „Goldner Anker“.
Currywurst mit Pommes rot-weiß,
das Wasser schmeckt nach Tanke.
[REFRAIN]
Im Taxi nach Tahiti,
weg vom grauen Land.
Im Taxi nach Tahiti,
mit dem Traum in meiner Hand.
Im Taxi nach Tahiti,
weg vom grauen Land.
Im Taxi nach Tahiti,
mit dem Traum in meiner Hand.
[Strophe 3]
Ja, wir spür’n alle dieses Fernweh
tief in unserer Brust.
Ob Chef, ob Friseur von nebenan –
wir brauchen Sonne, Lust!
Wir brauchen kein Flugticket,
kein Geld, kein großen Plan:
Denn unser Paradies liegt irgendwo…
[REFRAIN]
Im Taxi nach Tahiti,
weg vom grauen Land.
Im Taxi nach Tahiti,
mit dem Traum in meiner Hand.
Im Taxi nach Tahiti,
weg vom grauen Land.
Im Taxi nach Tahiti,
mit dem Traum in meiner Hand.


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