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Mit dem ersten Tauwetter zieht es den Mann wieder hinauf in die Berge. Wenn der Schnee langsam schmilzt, die Wege frei werden.

I sing mei Liad
I sing mei Liad: sanfte Blasmusik im klassischen 3/4-Takt

P.S. Über Spenden wird Buch geführt.

Mit dem ersten Tauwetter zieht es den Mann wieder hinauf in die Berge. Wenn der Schnee langsam schmilzt, die Wege frei werden und das Tal noch still daliegt, beginnt für ihn die schönste Zeit des Jahres. Dort oben, zwischen Bergbach, Vogelstimmen und dem Duft feuchter Nadeln, findet er das, was im Alltag oft verloren geht: Ruhe, Weite und ein Gefühl von Freiheit.

Der Walzer erzählt von dieser Einsamkeit, die nicht leer ist, sondern erfüllt. Von Tagen, an denen man nichts braucht außer Zeit, Natur und ein Lied im Herzen. Die sanfte Blasmusik schwingt im klassischen 3/4-Takt, warm und getragen, wie ein ruhiger Schritt über Almwiesen. Eine weiche Baritonstimme singt ehrlich und ohne Pathos, begleitet von schwebenden Blechharmonien, die den Raum öffnen wie der Blick ins Tal.

Es ist ein Lied über Heimat ohne Kitsch, über Rückzug ohne Flucht – und über das einfache Glück, ganz bei sich zu sein, während der Winter langsam loslässt und der Frühling leise anklopft. Ein traditioneller bayerischer Walzer, zeitlos, ruhig und voller Herz.

I sing mei Liad

(C) Rainer Wittmann (2026)

[VERS 1]
Drunt im Tal, ja da steht, mei Haus,
doch aus der Hütt’n aufm Berg, da schau i raus,
wo da Bergbach fließt, die Fisch lein springen,
könnt i jeden Tag vor Freud nur singen.

[REFRAIN]
I sing mei Liad, i sing dei Liad,
sings laut mit Herzblut dabei.
I sing des Liad, i leb des Lied,
weil’s mi frei im Herzen macht.

[VERS 2]
Die Vögel zwitschern, die Sonne strahlt,
durch die Bäume, so sichtbar zart.
Der Duft der Nadeln is so herrlich,
i brauch ned mehr … ehrlich.

[REFRAIN]
I sing mei Liad, i sing dei Liad,
sings laut mit Herzblut dabei.
I sing des Liad, i leb des Lied,
weil’s mi frei im Herzen macht.

[BRIDGE]
Im Winter muss i dann ins Tal zurück,
Jeder Schritt schmerzt, s’is verrückt.
Sag „Servus“ zu meim Berg-Paradies
und hoff dass es im Herbst no schöner is.

[REFRAIN]
I sing mei Liad, i sing dei Liad,
sings laut mit Herzblut dabei.
I sing des Liad, i leb des Lied,
weil’s mi frei im Herzen macht

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