„I leb ned, i bin“ erzählt nicht von Herkunft oder Besitz, sondern von Anwesenheit. Von einem Dasein, das nichts festhält und nichts erzwingen will. Natur ist hier kein Hintergrund – sie ist Gegenüber, Spiegel, manchmal sogar das eigene Ich. Wasser, Wind, Wald und Weite werden nicht beschrieben, sondern gespürt. Der Refrain steht wie ein ruhiger Satz im Raum, während sich die Musik langsam ausdehnt und wieder zurücknimmt. Am Ende bleibt nur ein Gedanke – leise und offen: Bis dahin. Dieses Lied will nicht mitnehmen. Es lässt da.
I leb ned, i bin
(C) Rainer Wittmann, 2025
[REFRAIN]
I leb ned, i bin.
Koana hält mi hin.
I steh im Wasser,
im Wind, im Sinn.
I bin. Amoi dahin.
Bis dahin.
Bis dahin.
[VERS]
Wasser und Haut,
kalt, klar, vertraut.
Fluss ohne Eile,
Tiefe, die traut.
[BRIDGE]
Wald und Schatten,
Harz in der Luft.
Moos und Erde,
Dunkel mit Duft.
[REFRAIN]
I leb ned, i bin.
Koana hält mi hin.
I steh im Wasser,
im Wind, im Sinn.
I bin. Amoi dahin.
Bis dahin.
Bis dahin..
[GUITAR SOLO]
[BRIDGE]
Weite und Nähe,
Ankunft, kein Ziel.
Bleiben und Lassen,
genug – nicht zu viel.
[REFRAIN]
I leb ned, i bin.
Koana hält mi hin.
I steh im Wasser,
im Wind, im Sinn.
I bin. Amoi dahin.
Bis dahin.
Bis dahin.


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