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„Götterfunken“ freie Hommage an Schillers "Ode an die Freude"

Götterfunken
„Götterfunken“ freie Hommage an Schillers "Ode an die Freude"

P.S. Über Spenden wird Buch geführt.

„Götterfunken“ ist unsere moderne, freie Hommage an Schillers berühmte Ode an die Freude. Der Text greift zentrale Motive des Originals auf – Freude als verbindende Kraft, als Licht, das Menschen über Grenzen hinweg zusammenführt, als schöpferische Energie, die die Welt bewegt. Gleichzeitig erzählt das Lied eine eigene Geschichte: eine zeitlose Botschaft von Gemeinschaft, Hoffnung und innerer Stärke. Wo Schiller den Menschen zur Brüderlichkeit ruft, führt unser Refrain die Idee weiter und macht die Freude zu einem inneren Kompass, der uns durch dunkle Zeiten trägt. „Götterfunken“ versteht sich als respektvolle Weiterführung eines großen Gedankens – in moderner Sprache, aber mit demselben Herzschlag von Freiheit, Wärme und Verbundenheit.

Götterfunken

(C) Rainer Wittmann, 2025

[STROPHE 1]
Freude, heller Funkenhauch,
Kind aus weiter Himmelsruh’.
Trunken treten wir hinein.
In dein stilles Heiligtum.
Deine Kräfte knüpfen wieder,
was die Zeiten halb geteilt.
Menschen finden sich als Brüder,
wo dein sanfter Atem weilt.

[STROPHE 2]
Wem das große Glück geworden,
eines Freundes Freund zu sein.
Wer ein liebend Herz gefunden,
klink’ in seinen Jubel ein.
Ja – wer auch nur eine Seele Sein nennt
auf dem Erdenrund.
Und wem’s nie gelungen ist,
trete weinend aus dem Bund.

[REFRAIN]
Oh Freude, Licht in unsrer Brust,
du führst uns heim durch jede Nacht.
Du öffnest Herzen, löst die Last,
bis neues Leben in uns erwacht.
Oh Freude, Atem dieser Welt —
du trägst uns weit, wohin wir geh’n.
Lass uns dein Leuchten weitertragen,
damit wir uns im Dunkeln seh’n.

[STROPHE 3]
Freude ist die starke Feder
in der Schöpfung ewigem Lauf.
Freude, Freude treibt die Räder
in dem großen Weltenlauf.
Blumen hebt sie aus den Knospen,
Sonnen führt sie in das Licht.
Sphären treibt sie durch die Räume,
die das Auge selbst nicht sieht.

[REFRAIN]
Oh Freude, Licht in unsrer Brust,
du führst uns heim durch jede Nacht.
Du öffnest Herzen, löst die Last,
bis neues Leben in uns erwacht.
Oh Freude, Atem dieser Welt —
du trägst uns weit, wohin wir geh’n.
Lass uns dein Leuchten weitertragen,
damit wir uns im Dunkeln seh’n.

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