Dieses Lied erzählt von einem Abschied, der wehgetan hat, aber notwendig war. Der Erzähler blickt zurück auf eine Beziehung, die einmal wichtig war, sich jedoch im Lauf der Zeit verloren hat. Beim Gang über eine kleine Brücke kommen die Erinnerungen hoch – schöne wie schmerzhafte. Er erkennt, dass man manche Dinge nicht ändern kann und dass jeder seinen eigenen Weg gehen muss. Trotzdem bleibt Wertschätzung: kein Groll, kein Vorwurf, nur die Hoffnung, sich eines Tages zufällig wiederzusehen und in Frieden „Servus“ zu sagen. Am Ende verbindet beide noch etwas: der Wunsch, ihren eigenen inneren Frieden zu finden.
Geh dein Weg aloa
(C) Rainer Wittmann, 2025
[VERS 1]
Wenn i über’s Brückerl geh.
Dann denk i oft an di.
Und i spür dann aa,
wia weh des duad,
weil du nimma bei mir bist.
Es is no immer so,
als wär’s erst gestern gwen,
Doch dann denk i aa,
dass es besser is,
weil ma hoid nix ändern kann.
[REFRAIN] (x2)
Geh dein Weg alloa, wia i des mach.
So geht jeder für sich alloa.
Find dei Ruh und denk da nix dabei.
Dann hamma wieda wos gemein.
[VERS 2]
Es is a komischs Gfühl,
wann ma si auseinanderlebt.
I hob lang braucht, des zum seh’n.
Du warst a Teil von mir,
net nur a kurze Zeit –
doch a Freundschaft ko aa vergeh‘n.
[BRIDGE]
Vielleicht kummt irgendwann a Tag,
wo ma si z’fällig wieder sigt.
Ohne Vorwurf, ohne Groll,
nur a „Servus, du“. Des reicht schon aus,
weil ma is ja auch nur Mensch.
[REFRAIN] (x2)
Geh dein Weg alloa, wia i des mach.
So geht jeder für sich alloa.
Find dei Ruh und denk da nix dabei.
Dann hamma wieda wos gemein.


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