„Fui z’lang her“ erzählt von gemeinsamen Momenten in den Bergen, von Freundschaft, Zeit und dem Blick zurück. In ruhigem Tempo und klarer Sprache entsteht ein Bild von Tagen ohne Eile, von Gesprächen, die nicht geführt werden mussten, und von Nähe, die selbstverständlich war. Die Musik bleibt zurückhaltend und lässt Raum für Erinnerung und Stille. Es ist ein Song über Vergänglichkeit, Verbundenheit und das, was bleibt, auch wenn vieles vergangen ist.
Fui z’lang her
(C) Rainer Wittmann (2026)
[INTRO]
[VERS 1]
Mir san ganga, immer weiter,
koa Uhr, nie wie da Wind.
Vo di Berg aus owe gschaut,
ham uns fast alles anvertraut.
Drei, vier Bier in frischer Luft,
aufgsaugt a den Sommerduft,
koa Gedankn, der uns druckt,
nur da Dog, der langsam ruckt.
[BRIDGE]
Frische Luft, Stoa um Stoa,
oben steh, owe schaun.
Koana red, mir wissn’s eh,
dass des da drobn … anders geht.
[REFRAIN]
Auf di Berg, da samma ganga,
a wenn da Himmel a vohanga,
Drei, vier Bier, in frischer Luft,
aufgsaugt a den Sommerduft.
Lang is’s her, dass mir so warn,
fui z’lang her … ja fui z’lang her.
[VERS 2]
Frei im Kopf und einig g’wesen,
a Meinung ham, ned bloß drüber redn,
A Lacha hier, a Lacha do,
Wia war das da glei nommal no?
Stille is koa leere Zeit,
wenn ma se mit’nanda freid,
da oane woas, wos da andere mog,
so geht da Dog, so geht da Dog.
[REFRAIN]
Auf di Berg, da samma ganga,
a wenn da Himmel a vohanga,
Drei, vier Bier, in frischer Luft,
aufgsaugt a den Sommerduft.
Lang is’s her, dass mir da warn,
fui z’lang her … ja fui z’lang her.
[BRIDGE]
Z’samm auffe, z’samma g’hockt,
z’samm drunga, z’samm owe!
Feieramd!
[SOLO]
[FINAL REFRAIN ]
Lang is’s her, dass mir so warn,
fui z’lang her … ja fui z’lang her.
Lang is’s her, Zeit geht vorbei.
fui zu schnell, ja fui zu schnell.
Lang is’s her, dass mir so warn,
fui z’lang her … ja fui z’lang her.
S’Reicht no ned fürs ganze Lebn.
[SOLO]
[OUTRO / CODA]
Lang is’s her, dass mir so warn,
fui z’lang her … ja fui z’lang her.
S’Reicht no ned fürs ganze Lebn.


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