„Mia san mia, die vier vom Brunzen-Berg“ ist ein bayerischer Wirtshaus-Kracher – laut, schief, ehrlich und voller Selbstironie. Erzählt wird die Geschichte von vier Dorfbewohnern, die weder besonders klug noch besonders elegant sind, aber zusammenhalten wie ein alter Gartensessel mit schiefen Füßen. Zwischen Kirchbank, Frühschoppen und Kartenspiel entsteht ein liebevolles Porträt vom Dorfleben, das sich selbst nicht zu ernst nimmt.
Musikalisch trägt eine klassische bayerische Musi den Song: Akkordeon, Tuba, Bläser und Rhythmus treiben den Walzer voran, während der Refrain zum Mitsingen, Mitschunkeln und Grölen einlädt. Kein Kitsch, kein Schlager – sondern Wirtshaus, Holzbank und Maßkrug.
Der Humor ist derb, direkt und bewusst überzeichnet, aber nie boshaft. Die Figuren sind keine Karikaturen von oben, sondern Teil des Ganzen: ein Lied über das So-Sein, über Zusammenhalt und über die Kunst, aus wenig viel zu machen.
Kurz gesagt:
Eine bayerische Polka mit Bums und Fallara, bei dem keiner schöner wird – aber alle dabei sind.
Die vier vom Brunzen-Berg
(C) Rainer Wittmann 2026
[VERS 1]
Da Hans der hat an Gartensessel mit zwoa schiefe Füß,
sei Frau die Kunigunde lieb geht a a bissl schief.
Da Bua da Franz, der hod im Kopf a ganz a tiefes Loch,
die Gunda, die is ganz schön bled und hod a no an Schlog.
Am Sonntag, da is Kirch und dada kummans alle zam.
Da Hans, die Kunigunde fein da Franz und Gunda a.
Sie gengan in die erste Reih, damit’s da Pfarrer sigt.
Und singan dann ganz narrisch, ganz laut den Super-Hit.
[CHORUS]
Mia san mia, die vier vom Brunzen-Berg,
singa kimma immer, owa gscheid wird’s nimmer wern.
Mia san mia, die vier vom oidn Schlog.
Mir san die besten, glaubt ses uns, sogts ned mia ham an Schlog
[VERS 2]
Beim Frühschoppm im Wirtshaus sitzt da Hans beim Kartnspiel,
verliert seit zwanzig Jahr, lernt’s trotzdem ned, wia’s geht.
Da Franz der trinkt an Spezi-Rum und red von große Plän,
und d’Gunda sogt bei jedem Satz: „Ja mei des is halt so.“
Die Kunigunde nickt bloß bled und rührt im Kaffee rum,
sogt: „Früher war’s doch a ned bessa, oder wos, wia rum?“
Und draußen lacht da Brunzen-Berg, als wissat er ganz genau:
De vier, die bleim bis neine, egal wias kimmt, san meine.
[CHORUS 2X]
Mia san mia, die vier vom Brunzen-Berg,
singa kimma immer, owa gscheid wird’s nimmer wern.
Mia san mia, die vier vom oidn Schlog.
Mir san die besten, glaubt ses uns, sogts ned mia ham an Schlog
[CHORUS]
Mia san mia, die vier vom Brunzen-Berg,
singa kimma immer, owa gscheid wird’s nimmer wern.
Mia san mia, die vier vom oidn Schlog.
Mir san die besten, glaubt ses uns, sogts ned mia ham an Schlog


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