„Conny ist weg“ ist ein Schlager über das plötzliche Verschwinden eines Kindes und die stille Angst einer Familie. Ohne Schuldzuweisungen, ohne große Worte erzählt das Lied von leeren Zimmern, unbeantworteten Fragen und der Hoffnung, dass jemand zurückkommt. Ein ernstes, warmes Lied über Zuhören, Verstehen und die Sehnsucht nach Heimkehr.
Conny ist weg
(C) Rainer Wittmann, 2025
[Strophe 1]
Das Zimmer ist leer seit einigen Tagen,
Conny ist fort, und Mama stellt Fragen.
Ihr kleines Mädchen ging einfach so,
kein Abschiedswort, kein Zeichen – wo?
Der Tisch bleibt leer beim Abendessen,
er steht nur da, als wär sie vergessen.
Mama schaut aus dem Fenster hinaus,
und keiner sagt mehr ein Wort im Haus.
[Pre-Chorus]
War es der Streit mit Papa neulich Nacht?
Hat ein falsches Wort alles kaputt gemacht?
Oder die Schule, der Druck, die Zeit –
suchte sie vielleicht nur ihre Freiheit?
[Refrain]
Conny ist weg.
Sie hat uns einfach verlassen.
Conny ist weg.
Mama kann es nicht fassen.
Conny ist weg.
Kein Brief, kein letztes „Ja“.
Conny ist weg.
Ich hab Angst – sie ist nicht mehr da.
[Strophe 2]
Papier liegt noch auf ihrem Tisch,
ihr Pullover riecht noch warm und frisch.
Ihr Radio steht auf ihrem Lied,
das jetzt im leeren Zimmer spielt.
Papa sagt: „Sie kommt schon zurück“,
doch seine Stimme klingt nicht nach Glück.
Er geht nur raus und raucht im Flur,
als hätte er selbst keine Spur.
[Pre-Chorus]
Hätten wir mehr zuhören müssen,
nicht nur reden, nicht nur wissen?
Manchmal ist es ein leiser Schrei,
den man nicht hört, dann ist’s vorbei.
[Refrain]
Conny ist weg.
Sie hat uns einfach verlassen.
Conny ist weg.
Mama kann es nicht fassen.
Conny ist weg.
Kein Brief, kein letztes „Ja“.
Conny ist weg.
Ich hab Angst – sie ist nicht da.
[Bridge]
Vielleicht steht sie morgen vor der Tür,
mit Tränen im Gesicht, so wie wir.
Vielleicht braucht sie nur ein kleines Stück
Weg von hier. Conny komm zurück!
[Refrain]
Conny ist weg.
Und das Haus ist so still.
Conny ist weg.
Und keiner weiß, was sie will.
Conny ist weg.
Doch ich glaub ganz fest daran:
Conny ist weg –
aber kommt irgendwann.
[Outro]
Conny…
komm nach Haus.


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