„Careen“ hat eine lange Reise hinter sich: Die Urfassung stammt aus den 1970er-Jahren von Günther Peter Brussmann (Weiden/Oberpfalz). Ende der 90er habe ich das Lied erstmals neu vertont – und jetzt, 2025, bekommt es einen modernen Rock-Remix. Der Song erzählt von einer flüchtigen Begegnung am Stadtrand, von einem Mädchen, das wie ein kurzer Funke auftaucht und wieder verschwindet. Zwischen Rummelplatz, Neonlicht und unausgesprochenen Gefühlen entsteht das Bild einer Erinnerung, die nie ganz vergeht. Die neue Version bringt die Emotion des Originals in ein frisches, kraftvolles Rockgewand und verbindet Nostalgie mit aktueller Energie.
Careen 2025
(C) Rainer Wittmann, 2025 / Original: Günther Peter Brussmann (um 1970)
[Verse 1]
Rummel am Stadtrand,
der Asphalt klebt noch warm.
Die Stadt pulsiert, die Nacht wird laut,
doch in mir bleibt es arm.
Ein gelber Ballon fliegt quer durchs Licht,
und da stehst du –
mit diesem Blick,
der sagt:
„Ich halt dich nicht.“
[Chorus]
Careen,
du warst nur ein Moment.
Careen,
ein Echo, das verbrennt.
Zwischen Rauch und Flieder,
Lärm und Tabak –
hast du mir gezeigt,
was fehlt, wenn man’s hat.
[Verse 2]
Du bist gelaufen ohne Ziel,
barfuß auf dem Jahrmarktspiel.
Ich wollt dir folgen,
doch blieb stehn –
zwischen Glühbirnen und
ungesagtem Gehn.
[Bridge]
Vielleicht bist du längst
aus der Stadt verschwunden.
Vielleicht suchst du woanders
nach Sekunden,
die sich echt anfühlen.
[Chorus – softer]
Careen,
Mädchen aus Asphalt.
Careen,
du warst nicht für immer – nur bald.
Doch dein Name klingt
wie ein Refrain –
und manchmal
will ich nur allein sein.
[Outro]
Careen…
Ich lauf manchmal noch zum Stadtrand raus.
Vielleicht bist du da.
Oder warst nie dort.
Careen
Careen


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