Dieses Lied ist eine leise bayerische Erzählung über Nähe, die langsam verschwindet, und über das Festhalten an dem, was noch da ist. Getragen von Wiederholung, einfachen Bildern und klarer Sprache entsteht eine ruhige Melancholie, die nicht klagt, sondern bleibt. Der Song bewegt sich zwischen Erinnerung und Loslassen, zwischen Herz und Kopf, und lässt viel Raum für unausgesprochene Gefühle. Musikalisch schwingt ein leichter Schraml-Touch mit, erdig und zeitlos, der dem Stück Wärme und Bodenhaftung gibt, ohne ihm die Schwere zu nehmen.
Bleib no da
(C) Rainer Wittmann (2026)
[VERS 1]
So lang is’s her, dass mia uns gseng ham.
So lang is’s her, dass mia gred ham.
So lang is’s her, dass mia uns guad woan.
So lang is’s her, so lang is’s her.
Zu lang is’s her, dass wir zam stork woan.
Zu lang is’s her, dass wir a Team woan.
Zu lang is’s her, dass wir ois zam gmacht ham.
Zu lang is’s her, zu lang is’s her.
[BRIDGE]
I fang ganz langsam an, di zu vergessen.
I fang ganz langsam an, es zu versteh.
I wui des owa ned. I bin no ned so weit.
[REFRAIN]
Bleib no da, bei mir im Herzn,
bleib no da, bei mir im Kopf.
Bleib no da, a weng, nur no a gloanes Stück
Bleib no da, bei mir, a wenn du nimmer bleiben mogst.
Bleib einfach da, bei mir, sondern weils no do is.


Kommentare (0)