Dieses Lied erzählt von der stillen Magie der Abendstunden und der Hoffnung, die selbst in der tiefsten Nacht weiterlebt. In ruhigen, bildhaften Szenen beschreibt der Text, wie Wind, Fluss und Dunkelheit miteinander verwoben sind — und wie in all dem eine leise Kraft spürbar bleibt. Ein Kind auf einer Brücke, ein Mensch in der Nacht, Vögel im Tal: kleine Momentaufnahmen, die zeigen, dass das Leben trotz aller Rätsel und Schatten weitergeht. Der Refrain fasst die Botschaft zusammen: Wenn der Tag endet und alles ruhig wird, trägt uns die Natur in eine neue Helligkeit hinüber. Ein stilles, atmosphärisches Lied über Zuversicht, Wandel und die Gewissheit, dass jeder Morgen neue Wonne bringen kann.
Am Abend, wenn die Erde leis ist.
(C) Rainer Wittmann, 2025
[Vers 1]
Der Wind weht leise.
Zieht seine Kreise.
Über der Erde.
Sanft und still.
Die Nacht erhebt sich.
Die Erde bebt nicht.
Der Glockenton.
Von Fern monoton.
[BRIDGE]
Auf der Brücke steht ein Kind,
weiß nicht, was auf der Welt passiert.
Doch es geht weiter.
Immer weiter. Leben ungeniert.
[REFRAIN]
Am Abend, wenn die Erde leis ist.
fliegen Vögel dort hinab ins Tal.
Genießen die Ruhe im Fluge.
Gleiten still gemütlich heim.
Wenn die Sonne am Abend auch weit ist.
Der nächste Tag bringt Wonne dann.
[VERS 2]
Ein Fluss erzählt dir
von alten Pfaden,
trägt seine Träume
in die Nacht.
Die Welt wird weiter,
die Schatten breiter,
doch irgendwo
glimmt leis die Macht.
[BRIDGE 2]
Und irgendwo in dieser Nacht
steht einer still und hält die Zeit.
Er spürt die Welt
in ihrem Atem —
und fühlt sich plötzlich weit und weit.
[REFRAIN]
Am Abend, wenn die Erde leis ist,
fliegen Vögel dort hinab ins Tal.
Genießen die Ruhe im Fluge,
gleiten still gemütlich heim.
Und wenn die Sonne am Abend auch weit ist,
der nächste Tag bringt Wonne dann.
Der nächste Tag bringt Wonne dann.
[OUTRO]
Der Wind wird bleiben,
wird uns treiben
durch jedes Tal,
durch jeden Traum.
Und wenn wir fallen,
stehen wir an allen Tagen neu
wie Licht im Raum.
Die Nacht verglüht,
ein Stern erblüht,
der Morgen ruft:
„Komm, Welt, fang an.“
Und irgendwo lacht Zukunft schon —
Ein neuer Tag bringt Wonne dann.


Dieses Lied höre ich jeden Tag ein paar Mal. Das hast du ganz toll gemacht.
Ich danke dir, liebe Christine.